Essaywettbewerb
"Vom Umgang mit dem Tragischen"
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Vielleicht gibt es sie, eine verloren gegangene Version der Hiobsgeschichte; eine Fassung, die in der Auseinandersetzung mit Ödipus und seinem unwissend schuldhaften Verhalten entstanden ist. Vielleicht wird diese Version eines Tages geborgen; sie würde uns einen Hiob vor Augen führen, der durch eine Unachtsamkeit ein Feuer verursacht hat, durch das seine Kinder starben und seine Güter zunichte wurden. Wir sehen Hiob in der Asche sitzen, die Scherbe in der Hand, um sich zu schaben. Was würde Hiobs Frau zu ihm sagen? Und was würde er antworten? Wie tragisch ist das, war wir tragisch nennen? Wie viel Erkenntnis und Hoffnung können wir aus dem Tragischen gewinnen? Daniel Kehlmann lässt Alexander von Humboldt in seinem Roman „Die Vermessung der Welt“ sagen: „Ich habe herausgefunden, dass der Mensch bereit ist, Unbill zu erfahren, aber viel Erkenntnis entgeht ihm, weil er den Schmerz fürchtet.“ Was lehrt uns der Schmerz des Tragischen? Wie sollen wir damit umgehen?
Schicken Sie uns Ihren Essay (ca. 10.000 Zeichen) zum „Umgang mit dem Tragischen“ Drei Hauptpreise warten auf die besten Einsendungen:
- Teilnahme an einem Seminar in St. Virgil Salzburg (Übernachtung, Verpflegung und Teilnahmegebühren);
- Teilnahme an einem Seminar im Haus der Begegnung in Innsbruck (Übernachtung, Verpflegung und Teilnahmegebühren) und somit ein Wochenende in Salzburg oder Innsbruck oder ein
- € 150,- Büchergutschein.
Zusätzlich sollen die besten Essays in der Publikation, die zum Thema geplant ist, veröffentlicht werden. Der Einsendeschluss ist bis 10. Dezember 2007 verlängert.
unicum:mensch
Franziskanergasse 1/IV
5020 Salzburg



